In Tajikistan werden moderne Methoden der histologischen Diagnostik des Hirschsprung-Syndroms – einer angeborenen Darmerkrankung bei Kindern – eingeführt.
Im Rahmen der Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung organisiert durch Swiss Medical Teams reiste der Pathologe Srinivas Annavarapu vom Kinderkrankenhaus Liverpool nach Dushanbe. Dort führte er im Nationalen Medizinischen Zentrum „Shifobakhsh“ und im Republikanischen Wissenschaftlichen Zentrum für Onkologie praktische Schulungen durch und tauschte Erfahrungen aus mit tajikischen Ärzten.
Wie Olim Dzhuraev, Leiter der Abteilung für Pathologische Anatomie des Zentrums „Shifobakhsh“, erklärte, handelt es sich bei der Hirschsprung-Krankheit um eine angeborene Darmfehlbildung, die mit einem Mangel an Nervenzellen einhergeht und bei Kindern zu chronischer Verstopfung führt.
Die Einführung moderner Diagnosemethoden wird es ermöglichen, die Zahl der Fehldiagnosen zu senken und die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern.
Bisher mussten Patienten aus Tajikistan für solche Untersuchungen oft ins Ausland reisen.
Quelle: „Evening Dushanbe“, Mai 2026
